Christian Fuchs

Gestalt- und Traumatherapeut, Mediator
Nach vielfältigen Tätigkeiten und Verantwortlichkeiten in meinen Leben bin ich nun schlussendlich seit mehreren Jahren in der Gestalttherapie angekommen und habe dort meine Heimat gefunden.
Ich verstehe Gestalttherapie darüber hinaus nicht nur als eine sehr wirkungsvolle Therapie- und Beratungsmethode, sondern vielmehr als eine Haltung, die mein ganzes Leben durchzieht.
Gestalt ist für mich der Ausgangspunkt auf dem Weg ins Soziale, in die philosophische Praxis und vor allem in den intensiven Kontakt mit Menschen. Es ist der persönliche Kontakt, den ich mit meinen Klient*innen suche und der viel Veränderungspotential in sich trägt. Es ist dieser Kontakt, der Dialog, der sich im Hier und Jetzt entwickelt, der Vertrauen schafft und so Veränderung ermöglicht. Es ist die Wahrnehmung der Phänomene, die es uns ermöglicht, das was uns hindert zu überwinden. Wahrnehmen bedeutet für mich auch Erleben und meint die Bewusstheit vom physischem Empfinden, vom Fühlen und vom Denken.

Es geht in der Gestalttherapie für mich darum Schwierigkeiten gemeinsam zu bewältigen und nicht so sehr darum, Krankheiten zu heilen.  In diesem Sinne verstehe ich auch das therapeutische Arbeitsbündnis, in dem zwei gleichberechtigte Partner mit diesem Ziel zusammenarbeiten. Ich bringe mich als Mensch in diesen Dialog ein.

Die Schwierigkeiten, die es zu überwinden gilt, liegen für mich nicht einzig im betroffenen Menschen, sondern diese werden oft von äußeren, sozialen und gesellschaftlichen Umständen erzeugt. Es ist mir wichtig, diese Umstände in den Prozess mit einzubeziehen und ihnen ihren Platz zuzuweisen.

Im Gestaltansatz verbinden sich für mich letztlich auf fruchtbare Weise das Soziale, Philosophie, Psychologie und gelebte Menschlichkeit. Das ist es, was ich in Therapien, Beratungen und Seminaren weitergeben möchte.

 

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