Realität

»Das, was real ist, ergibt sich fortlaufend im Kontaktprozeß, also bei der kreativen
Anpassung zwischen Organismus und Umwelt. Wenn dieser Kontakt nun durch den Neurotiker blockiert wird, ist diese seine Welt »außer Reichweite« und daher zunehmend halluzinatorisch, voller Projektionen, getilgt oder anderweitig irreal.«

(Perls, Hefferline, Goodman, Gestalttherapie – Grundlagen der Lebensfreude und Persönlichkeitsentfaltung, Klett Cotta, Stuttgart 2006, S.26)

 

Soziale Aspekte von Organismus und Umwelt

»Der menschliche Organismus und seine Umwelt haben natürlich nicht nur physische, sondern auch soziale Aspekte. Deshalb müssen wir bei jeder humanwissenschaftlichen Untersuchung wie Physiologie, Psychologie oder Psychotherapie von einem Feld sprechen, in dem zumindest soziokulturelle, biologische und physische Faktoren interagieren. Unser Ansatz in diesem Buch ist insofern »einheitlich«, als wir im Einzelnen versuchen, jedes Problem eingebettet in ein soziales und biophysisches Feld zu verstehen.«

(Perls, Hefferline, Goodman, Gestalttherapie – Grundlagen der Lebensfreude und Persönlichkeitsentfaltung, Klett Cotta, Stuttgart 2006, S.23)

Kontakt

»Kontakt ist vor allem die Bewußtheit von und das Verhalten gegenüber dem assimilierbaren Neuen und die Zurückweisung des nicht assimilierbaren Neuen. Was ständig vorhanden ist, immer gleich bleibt oder indifferent ist, ist nicht Gegenstand des Kontakts.«

(Perls, Hefferline, Goodman, Gestalttherapie – Grundlagen der Lebensfreude und Persönlichkeitsentfaltung, Klett Cotta, Stuttgart 2006, S.25)

 

»Jeder Kontakt ist die kreative Anpassung zwischen Organismus und Umwelt.«

(Perls, Hefferline, Goodman, Gestalttherapie – Grundlagen der Lebensfreude und Persönlichkeitsentfaltung, Klett Cotta, Stuttgart 2006, S.25)

 

»Wir müssen also zu dem Schluß kommen, daß jeder Kontakt kreativ und dynamisch ist. Es kann sich dabei nicht um Routine oder Stereotypien oder lediglich Bewahrendes handeln, denn Kontakt muß sich mit dem Neuen auseinandersetzen, denn nur das Neue ist nährend.«

(Perls, Hefferline, Goodman, Gestalttherapie – Grundlagen der Lebensfreude und Persönlichkeitsentfaltung, Klett Cotta, Stuttgart 2006, S.25)

Die Kontaktgrenze

»Erfahrung vollzieht sich an der Grenze zwischen dem Organismus und seiner Umwelt, vor allem an der Hautoberfläche und den anderen Sinnesorganen sowie der Motorik. Erfahrung ist die Funktion dieser Grenze, und das, was im psychologischen Sinn real ist, sind die ganzheitlichen Konfigurationen dieser Funktionsweisen, sobald deren Bedeutungen erkannt wurden und deren Handlungsablauf vollzogen ist.«
(Perls, Hefferline, Goodman, Gestalttherapie – Grundlagen der Lebensfreude und Persönlichkeitsentfaltung, Klett Cotta, Stuttgart 2006, S.21)

Sie können ja mal ein einfaches Experiment durchführen und beobachten, was mit Ihnen geschieht …….